Malediven 2013

Nachdem für die Sommerferien alles zu spät war, buchten wir ebendann etwas für die Herbstferien.

Ich wusste ja nicht was das so werden würde.
9 (+2 für An- und Abreise) Tage auf einer ~300*100 Meter großen Insel. (Unter)Wassersport würde man betreiben können. Hatte ich bis auf ein paar Minuten Schnorchelei auf Kuba noch nie gemacht.
Ansonsten…nichts. Es gibt nichts weiter zu sehen, nichts zu erleben. Nur weißer Sand und blaues Wasser und Palmen.

Also Kindle voll- und Schnorchel und Maske eingepackt und auf das Beste gehofft.

Das war dann auch ganz passabel.

Frankfurt – Dubai – Male mit Emirates und dann mit einem Wasserflugzeug, aus dessen rechtem Motor vor dem Start eine Flüssigkeit (nach Evaluierung durch den Copilot wohl nur Wasser) tropfte, weiter zum Resort.
Dort dann nur barfuß. Immer und überall. Auch im Restaurant bestand der Fußboden aus Sand.
Neben wenigen Deutschen gab es allerhand Italiener. Auch die Leute von Gästebetreuung und Wassersport waren ganz überwiegend Italiener.
Geschauert hat’s ab und zu ein wenig, gewindet aus Nordwest eigentlich immer. Unser Wasserbungalow lag an der Ostseite der Insel. Immer windstill.
Ansonsten auch viel Sonne, die mir gleich am zweiten Tag den Rücken verbrannt hat. Obwohl ich eingecremt und es meistens stark bewölkt war. Ach, und obwohl es teilweise beim Schnorcheln geregnet hat. (Im Wasser isses ja dann egal ob man noch warme Regentropfen auf den Buckel kriegt.)
Schnorcheln generell: Hat doch sehr viel mehr Spaß gemacht als befürchtet. Auch wenn ich mit den für einen Tag geborgten Flossen so gar nicht klar kam. Zum Glück hatten wir Badeschuhe – in unmittelbarer Nähe zum Strand gab es nach weißem Sand dann einen regelrechten Korallenfriedhof. Weiter hinten und an der Riffkante war die Sache dann noch am Leben.
So trieb ich dann da stundenlang mit Maske und Schnorchel wie eine Leiche im Wasser rum und glotzte den Fischen aus “Findet Nemo” auf die Flossen.
Kann man mal wieder machen.
Gelesen habe ich nur drei Bücher (eins davon war der aktuell letzte Teil von “Ein Lied von Eis und Feuer” – als Papierbuch ist das immerhin ~800 Seiten stark), was für die Zeit generell eher wenig ist. Die Fische, Schildkröten und Korallen waren dann doch interessanter.
Einen Ausflug zu einer von Maledivern bewohnten Insel haben wir gemacht – das war schon hart. Dagegen schien Kuba geradezu ein hochentwickeltes Industrieland zu sein. Flughafen und die Hauptstadtinsel Male wirken hingegen wie aus Europa entnommen. Autos, Hochhäuser etc.

Eine Antwort auf „Malediven 2013“

  1. Übrigens : schön wieder in nutzlosen Gedanken schmökern zu können .. und natürlich Geschichten über “Ossis und das Meer” ;~) (Neid! schöner Urlaub!)

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