Normandie 2018 | 03 | Longues-sur-Mer

26.03.2018

In der Normandie kommt man natürlich an der Landung der alliierten Streitkräfte am 6. Juni 1944, der Operation Overlord, nicht vorbei.

Wir auch nicht, und so stand für diesen Tag die Batterie Longues-sur-Mer auf dem Plan. Als Teil des Atlantikwalls der die Küsten der eroberten Länder gegen Invasionsversuche schützen sollte, ist die Batterie heute die einzige mit erhaltenen Kanonen in der Normandie.

Das Ensemble besteht aus 4 15-cm-Torpedobootkanonen, jeweils in Geschützbunkern einen halben Kilometer hinter der Küstenlinie stehend, sowie ein bisschen Beiwerk. Kleinbunker zur Selbstverteidigung und einem Beobachtungs- und Feuerleitbunker direkt an der Küste.

Nachdem wir da zwischen den Bunkern mit den Geschützen ausreichend umhergestolpert waren, sollte noch ein wenig gewandert werden. Und zwar in einem kleinen südwärtigen Bogen Richtung Osten und dann an der Steilküste zurück zum Parklplatz.

Die Sache gestaltete sich schwieriger als erwartet, da die Bauern vor Ort offenbar den einen oder anderen Feldweg gelegentlich mitgepflügt hatten. Die Kartenlage wich etwas von der Realität ab, aber nach knappen 13 Kilometern und drei Stunden waren wir, vom fröhlich wehenden Wind ordentlich durchgelüftet, zurück am Auto.

Derweil war es 20 Uhr, so dass wir erst gegen 22 Uhr zurück in der heimeligen Hütte mit dem wärmenden Ofen waren.

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