Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 2 – Port Klang/Kuala Lumpur

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 0/1 – Anreise, Singapur

Nach dem diverse Zeitzonen überspringenden Flug war mein Biorhythmus am Folgetag ein wenig derangiert.
Da ich in sich merklich bewegenden Verkehrsmitteln nur unter wirklich extremen Bedingungen (Müdigkeitslevel > 9.000) schlafen kann, hatte ich das in den beiden Flugzeugen wenig bis gar nicht getan.
Dafür dann heute. Sowieso ein Seetag. Das Schiff tat also was Schiffe zu tun pflegen. Es schipperte da so rum. Genauer gesagt fuhr es die Straße von Malakka Richtung Nordwesten nach Port Klang entlang.
Diese Straße von Malakka ist übrigens laut Wikipedia eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt, entsprechend konnte man den ganzen Tag über ordentlich Schifsverkehr beobachten.
Ich schleppte mich spät zum Frühstück und faltete mich danach in die (Veranda)kabineneigene Hängematte. Die älteren Herrschaften hielten sich auf dem Pooldeck auf.
Nachdem die Sonne um das Schiff herumgewandert war und die Hängematte zu bescheinen drohte, zog ich auf mein Bett um. Schlaf ist echt ein ganz tolle Sache. Gäbe es ihn noch nicht, man müsste ihn erfinden.
So brachte ich dann den Tag rum. Am Nachmittag machte das schiff in Port Klang, dem größten Seehafen Malaysias, fest. Abends fassten wir Verpflegung am Buffet – später sollte es noch mit dem Bus in’s ca. 65 km entfernte Kuala Lumpur gehen.
Mit der einbrechenden Dunkelheit wurde gerechnet bzw. war sie sogar Teil des Plan’s – “KL bei Nacht” war das Thema. KL-Tower (Aussichtsplattform), Petronas-Twin-Towers (beleuchtet, von unten) und die illuminierte Stadt generell.
Während der Anfahrt erzählte der Reiseleiter allerhand mehr oder weniger Wissenswertes über Malaysia. Draußen wurde es dunkel und man erblickte bald die illuminierte Millionenstadt.
Bei Ankunft am KL Tower (eigentlich Menara Kuala Lumpur) mussten wir zunächst warten – wir waren natürlich nicht die einzigen Touristen in der Stadt. Dann ab in einen der vier Schnellaufzüge und los ging die wilde Fahrt. Oben war es dann vor allem voll und in den Fenstern spiegelten sich die zahlreichen bunten Lampen und Lichter, was das Rausschauen nicht eben einfacher machte.
Nach der Abfahrt ging es dann weiter zu den Petronas Towers die ganz allerliebst illuminiert waren. Auf dem Vorplatz gesellten wir uns zu den vielen anderen Leuten die da rumwanderten und nach oben schauten/fotografierten.
Rückfahrt zum Schiff – für die späten Rückkehrer (wir waren nicht die einzige Busladung) hatte man noch einen Mitternachtssnack vorbereitet.

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 3 – Kuala Lumpur
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 4 – Langkawi
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 5 – Phuket
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 6 – Penang
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 7 – Auf hoher See I
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 8 – Singapur II
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 9 – Singapur III
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 10 – Auf hoher See II
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 11 – Ko Samui
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 12 – Auf hoher See III
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 13 – Ho-Ho-Ho-Chi-Minh!
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 14 – Auf hoher See IV
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 15/16 – Singapur IV/Ende

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Was bleibt: Land und Leute
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Was bleibt: Das Schiff

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 0/1 – Anreise, Singapur

Die älteren Herrschaften sind in ihrem verdienten Ruhestand passionierte Kreuzfahrer geworden.
Sie tun das mit den Schiffen der TUI-Cruises. Dort findet man in den Kabinen mitunter optional noch ein drittes Bett vor. Für Kinder zum Beispiel. Große, kleine.
Man kann für sehr kleines Geld bei zwei Vollzahlern mitfahren. Am Katzentisch, quasi. Also…einem ausklappbaren Schlafsessel und ansonsten allen Annehmlichkeiten.
Nachdem die Zweitgeborene (die Mutter des kleinen blonden Mädchens und ihres Zeichens große Schwester des Autors) bereits diese Gelegenheit bei Schopfe packte und letztes Jahr im kalten Norden Europas mit von der Partie war, stand nun “Asien mit Malaysia & Vietnam” mit der “Mein Schiff 1” auf dem Programm.
Im Februar. Wenn man in D’land nicht eben mit tropischen Temperaturen umgehen muss.
Ich war generell nicht abgeneigt, die Gattin (an unbotmäßige Ferienzeiten gebunden und entsprechend verhindert) befürwortete die Mission.
Gesagt, tun getan.
Man buchte bei Qatar Frankfurt – Doha – Singapur.
In Doha sollte ich auf die Hauptdarsteller treffen. Sie würden aus Berlin kommen, zusammen sollten wir weiterfliegen.
Selbstverständlich galt es die Klassenunterschiede zu wahren. Ich flog Holzklasse. Die Beursacher der ganzen Angelegenheit Business Class. Ironisch, hat man im Ruhestand ja nun eher weniger Business, aber nun ja.
Long story short – wir fanden uns in Doha tatsächlich recht schnell, ich beschaffte mir einen Salat (das Economy-Essen bei Qatar bedarf keiner Erwähnung – der Rückflug war zum Glück bei Emirates gebucht) und wir schafften es in den Anschlussflieger.
Der Flughafen in Doha hatte neben freiem WLAN auch eine angenehme Temperatur zu bieten.
In Singapur war es am nächsten Tag dann warm. Und feucht.
Nicht das Schlechteste, was einem nach dem winterlichen Deutschland passieren kann, aber gewöhnungsbedürftig.
Bei der obligatorischen Passkontrolle schaute der Kontrolleur ganz genau. Auf mich…auf den Pass…auf mich..auf den Pass.
Der Pass und mit ihm das Bild sind 8 Jahre alt. Ich habe mich inzwischen nach Meinung abhängiger Beobachter von Pfannkuchengesicht eher so in Richtung ausgemergelter-Sträfling verändert. Man könnte sagen, ich hätte eingefallene Wangen. Oder auch einfach, ich hätte etwas an überflüssigem Körperfett verloren.
Der Kontrolleur beschied: “You lost weight.”
Ich: “I did.” (y)
Das kam insgesamt aber nicht so gut an. Ein Restverdacht, ich sei ein gefährlicher Terroristenseppel o.ä., blieb bestehen. Zumal ich einen verdächtigen ein-paar-Tage-Bart spazieren führte.
Ich musste eine Station zurück und wurde höflich aber bestimmt um die Hinterlassung von Abdrücken beider Daumen gebeten. Auch hier beäugte der mit der Aufgabe betraute Angestellte mich und meinen Pass abwechselnd und sehr kritisch.
Letztendlich durfte ich aber passieren, Hurra! Und ja, ich bin einigermaßen zufrieden damit, dass ich inzwischen doch leidlich anders aussehe, als auf dem Passfoto.
Koffer vom Band klauben, TUI-Cruises-Banderole (mit Kabinennummer) daran befestigen, hilfsbereiten, dienstbaren Geistern übergeben und den Transferbus zum Schiff besteigen war schnell getan.
Dann während der Fahrt zum “Marina Bay Cruise Center” ein bisschen aus dem Fenster schauen.
Ankunft am Schiff.
Erneute (durch die faktische Ausreise bedingte) Passkontrolle durch die lokalen Behörden. Diesmal keine Beanstandungen. Check-in, Foto, Bordkarte.
Die älteren Herrschaften wussten natürlich wie der Hase läuft, für mich war alles neu. Decks, Bars, Restaurants, Prozeduren.
Für den Nachmittag/Abend gab es nur noch ein bisschen essen und Singapur-Skyline schauen. Das Schiff lag mit der Nase voran Richtung Stadt. Es dunkelte alsbald und das sah dann schon fesch aus. Die beleuchteten Wolkenkratzer, das Riesenrad.
Später gab es noch eine Willkommensveranstaltung für die neu Zugestiegenen, die obligatorische Seenotrettungsübung und dann ging die wilde Fahrt nach Port Klang/Kuala Lumpur los.

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