Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 12 – Auf hoher See III

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 0/1 – Anreise, Singapur
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 2 – Port Klang/Kuala Lumpur
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 3 – Kuala Lumpur
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 4 – Langkawi
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 5 – Phuket
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 6 – Penang
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 7 – Auf hoher See I
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 8 – Singapur II
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Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 10 – Auf hoher See II
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 11 – Ko Samui

Seetag.
Wieder wenig bis nichts getan.
Grad noch das Ende des Frühstückbuffets erwischt. Dann hier und da rumgelaufen und geschaut.
Mittags einen Happen vom Mittagsbuffet.
Von einem österreichischem Winzer etwas über den Weinanbau in der Steiermark gehört.

Das Schiff schwankte wie ein Betrunkener leidlich hin und her. Es wehte dezent von vorne, die Maschinen stampften, je nachdem auf welchem Deck man sich befand, vernehmlich und trieben den Koloss mit 17 Knoten Richtung Ho-Chi-Min-Stadt voran.

Abends frequentieren die älteren Herrschaften eine Lesung von Reiner Calmund.
Ich nicht.

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 13 – Ho-Ho-Ho-Chi-Minh!
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 14 – Auf hoher See IV
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Tag 15/16 – Singapur IV/Ende

Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Was bleibt: Land und Leute
Mein Schiff 1: “Asien mit Malaysia & Vietnam” – Was bleibt: Das Schiff

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Das Schiff kam früh am Morgen vor Ko Samui, genauer gesagt vor der Stadt Nathon (oder Na Thon) an. Wie auch schon auf Phuket gab es hier keinen Hochseehafen und es wurde getendert.
Mit dem ersten Tenderboot wurden wir an Land gebracht und dann auf hochbeinige Geländewagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche verklappt.
Die Fahrzeuge sahen tatsächlich leidlich geländegängig aus. Ich befürchtete allerdings, dass die ganze Sache wie so oft in der Ausflugsbeschreibung deutlich martialischer angekündigt wurde als sie sein würde. Tatsächlich verließen wir den Tenderpier und fuhren erstmal ganz schnöde auf einer asphaltierten Straße. Kurzer Stop an einer Kautschukfarm. Mit Erklärung wie das mit dem Kautschuk so geht und so weiter.
Dann weiter und nach einer Weile bog der Konvoi aus 12 Fahrzeugen tatsächlich Richtung Berg ab. Der Weg wurde schmaler, war aber noch befestigt und stieg etwas an. Dann etwas mehr. Dann noch etwas mehr. Die Fahrer machten auf der Einbahnstraße ordentlich Tempo. Dann wurde es noch steiler und der Weg ging tatsächlich in eine üble Buckelpiste über. Wir waren mit Beckengurten versehen, hatten aber trotzdem bald alle Hände voll zu tun, uns festzuhalten. Die Autos wankten hin und her, es gab Stöße aus allen möglichen Richtungen.
Das war schon ganz fesch.
Oben auf dem (höchsten) Berg (der Insel) dann Pause. Rumgucken, Tempel anschauen, Buddha fotografieren. Die Abfahrt gestaltete sich dann nicht mehr ganz so holperig, mitunter aber rasant.
Weiter zum Wasserfall. Der fiel da so vor sich hin und man war beim Zugang weitgehend sich selber überlassen. Es gab eine Treppe runter zu dem Becken in den der Wasserfall sich ergoß – dort konnte der geneigte Besucher dann umherklettern, die Füße oder mehr in’s Wasser stecken, essen, trinken, rauchen wie er lustig war.
Das Wasser floss dann da so zwischen den Steinen weiter Richtung Meer. Da wo das so floss, konnte man sehen, wie Touristen auf Elefanten ritten. Eine eher zweifelhafte Angelegenheit. Später sehen wir auch am rückwärtigen Teil des Parkplatzes wie man die Elefanten dort verwahrte. Ein junger Elefant stand da so rum und schleuderte wie ein kaputter Industrieroboter in einer Endlosschleife seinen Kopf gleichmäßig hin und her. Sicher kein normales Elefantenverhalten und wohl auch kein Zeichen für geistige Gesundheit.
Als wir in den Autos das Gelände des Wasserfalles verließen, traf eine der Radfahrgruppen vom Schiff ein. Neid.
Nach der Rückfahrt und Ankunft am Pier liefen wir noch ein bisschen in der Stadt herum, kehrten aber schnell relativ ernüchtert zum Schiff zurück.
Ein wenig Zeit habe ich dann auf dem Pooldeck totgeschlagen, und bestätigte meine Einstellung, dass das nichts für mich ist. An einer der Bars konsumierte ich das eine oder andere Tiger-Bier. Geht in Ordnung, auch wenn ich mein Bier schwarz wie die Nacht und bitter wie die Tränen meiner Feinde bevorzuge.
Später am Abend Poolparty mit Schokoladen- und Obstbuffett. Dazu laute Musik aus der Konserve – vorher hatte (deutlich angenehmer und leiser) eine Band gespielt.
Für meinen Geschmack war es ziemlich schnell zu laut und zu voll. Ich verstehe nicht, warum es bei solchen ‘geselligen’ Veranstaltungen immer grundsätzlich so laut sein muss, dass man sein eigenes Wort kaum noch hört.

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Wieder ein Seetag. Wir waren irgendwo im Golf von Thailand unterwegs nach Ko Samui.
In der Nacht hatte der Wind bis auf Windstärke 8 aufgefrischt (ließ im Verlauf des Tages aber wieder bis auf 6 nach) und das Schiff rollte ein wenig – in den ‘öffentlichen’ Toiletten und den Treppenhäusern hatte man Kotztüten ausgelegt. Die Leute wankten teilweise wie leicht angeheitert durch die Gänge.
Ich hörte mir einen Vortrag über die Religionen Südostasiens an und tat bis auf Schlafen und Essen nichts weiter.

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Ein freier Tag. Quasi. Noch immer Singapur. Wir hatten keinen der angebotenen Ausflüge für diesen Tag gebucht und wollten einfach selber mal schauen was man so tut.
Mit dem Shuttlebus fuhren wir wie am Vortag zum Marina Bay Convention Centre (in dem sich außerdem auch ein mehrstöckiges Einkaufszentrum mit künstlichem Kanal und der Möglichkeit, sich a lá Venedig in einem Kahn befördern zu lassen, verbirgt) und kletterten dort in ein Boot, dass so ein bisschen im Marina Bay Reservoir umherfuhr.
Beim Marina Bay Floating Stadium steigen wir aus und gingen zu Fuß weiter Richtung Singapore Flyer, dem Riesenrad. Dabei ging es quer über den Formel-1-Kurs von Singapur. Die Absperrungen waren offen, es interessierte niemanden. Generell war allgemein wenig bis sehr wenig los in der Gegend. Das war sehr schön.
Am Riesenrad war es dann quasi menschenleer. Wir fuhren zusammen mit zwei jungen Asiatinnen in einer Gondel, die sicher 50 Leuten Platz bot und konnten dergestalt umherlaufen und rausschauen wie wir lustig waren. Man sieht von da oben tatsächlich allerhand, die Angelegenheit ist durchaus zu empfehlen, wenn mit 33 Singapur-Dollar pro Person auch nicht eben billig.
Beim Rückweg durch die “Gardens at the Bay” begann es erst sachte, dann etwas stärker zu regnen. Das war nicht weiter dramatisch, es war ja warm. Durch das Marina Bay Sands Hotel ging’s zurück zur Haltestelle des Shuttlebusses.
So kamen wir dann am frühen Nachmittag zurück zum Schiff und reisten wieder mal aus Singapur aus.
Am Abend dann zum zweiten Mal die obligatorische Seenotrettungsübung für die am Vortag neu Zugestiegenen. Alle mussten mitmachen, wir Durchfahrenden waren durch unsere Teilnahme zu Beginn der Reise nicht entschuldigt.
Gegen neunzehn Uhr hieß es dann „Leinen los!“ und es ging ab Richtung Ko Samui.

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Erneut wurde ich unbotmäßig früh geweckt. Ein Blick aus dem Fenster zeigte das bekannte Marina Bay Cruise Center, an dem wir die Reise begonnen hatten und vom dem es übermorgen für eine weitere Woche auf der anderen Seite der malaiischen Halbinsel weitergehen würde.
Quasi vor dem Aufstehen sollte die Stadtrundfahrt durch Singapur beginnen. Durch die schiere und unfassbare Größe des Stadtstaats war keinerlei Bustransfer nötig. Wir stiegen quasi am Schiff direkt in die Stadt ein – Edmund Stoiber hätte seine wahre Freude daran gehabt.
Es ging dann so hin und her. Mount Faber (Höchster Berg Singapurs – diese unfassbare Höhe von knapp über 100 Metern!), Little India, Chinatown, Merlion.
Der/die/das Merlion ist eine Sagengestalt mit Löwenkopf und Fischkörper und das Wahrzeichen der Stadt. Man hat da an der Mündung des Singapore Rivers eine Skulptur gebaut, die eine Wasserfontäne speit.
Das wollten natürlich alle sehen – entsprechend voll war es dort.
Mittags Rückkehr zum Schiff und erneute Ausreise. Also aus dem Land.
Obwohl das Schiff am Pier lag, wollten die Behörden bei jedem Übertritt vom Schiff an Land und umgekehrt eine Kontrolle. Sowohl das Gesicht in Form des Passes als auch das Gepäck wurden kontrolliert. Jedes. Mal. Das sollte sich noch zu einem mit der Zeit doch recht lästigem Prozedere entwickeln. Außerdem hatte man im Flugzeug ein Formular mit Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand (wir aus dem Flieger kommenden Passagiere waren von mundgeschütztem Personal auch mit einer Wärmebildkamera gefilmt worden) und vorher besuchten Ländern ausfüllen müssen. Ein Teil dieses Formulars wurde bei der ersten Einreise einbehalten, der Rest würde wieder für die letzte Ausreise nötig werden und musste bei jeder Kontrolle zusammen mit dem Pass vorgezeigt werden. Was unfassbar wichtig war.
Also. Nach Rückkehr von der Stadtrundfahrt (Ausreise) ein wenig Essen fassen und erneute Einreise. Mit dem TUI-Shuttle zum Marina Bay Convention Center. Von dort aus liefen wir ein wenig im angrenzenden Park (Gardens by the Bay) umher. Der mit dem obligatorischen Grün- und Wasserkram aber auch zwei Klimahallen, künstlichen ‘Bäumen’ und einem Höhenweg ausgestattet ist.
Nach der Rückkehr zum Schiff (Ausreise) und einem frühen Abendessen erfolgte die x-te Pass- und Sicherheitskontrolle (Einreise) und ein Transfer zum Nachtsafari-Zoo.
Die gestaltete sich dann so: In Wagen kleiner, elektrisch betriebener Züge wurden die Besucher auf verschlungenen Wegen in Dämmerung/Dunkelheit durch das Areal transportiert. Dabei erzählte eine Stimme aus der Konserve etwas zu den Tieren die sich rechts und links des Weges in Gehegen verlustierten. Harmlose Exemplaren einfach so, potentiell gefährliche Tiere waren durch Wassergräben oder (bei Löwen und Tigern) klassische Abgrenzungen von den Besuchern separiert.
Nach der Rundfahrt gab es noch eine Show mit nachtaktiven Tieren und eine, während der allerhand Feuer gespuckt wurde. Außerdem bestand die Möglichkeit zu Fuß auf verschiedenen Wegen durch das Gelände zu streifen und weitere Tiere zu observieren. Das war aufgrund der inzwischen schon vollständigen Dunkelheit und spärlichen Beleuchtung mitunter nicht ganz so einfach.
Seitens des Zoos betonte man allenthalben, wie wichtig die Arbeit die man im Bereich des Artenschutzes und der -erhaltung tue, sei.
Man weiß, dass es dem Menschen kaum bis gar nicht gelingt, gewisse Tiere in Gefangenschaft zur Fortpflanzung zu veranlassen. Und dass manche Arten selbiges in der Freiheit auch nicht tun weil sie schwer um’s Überleben kämpfen. Und teilweise ganze Populationen weltweit nur noch mit zweistelligen Zahlen beziffert werden.
Vor diesem Hintergrund sind Bemühungen um die Arterhaltung sicher zu honorieren. Was mir allerdings trotzdem ein wenig bitter aufgestoßen ist, war die schiere Enge der Angelegenheit. Man fuhr da also so durch und passend zum jeweiligen Gehege wurde etwas zu dem dort zu sehenden Tier erzählt. Und dieses Tier war dann auch zu sehen. Immer. Einzeln oder in Gruppen. Ohne Ahnung von der Sache zu haben sah das für mich dann schon einig danach aus, dass diese Gehege sich nicht eben durch schiere Größe auszeichneten. Sonst hätte man hier und da einfach mal eben gar nichts gesehen. Weil so ein Tier sich vielleicht auch mal irgendwo versteckt wenn es grad keinen Bock auf die Scheiße hat.
Von daher war die ganze Sache grundsätzlich sehr interessant, aber insgesamt allenfalls so mittel. Würde ich eher nicht wieder machen.
Nach der Rückfahrt durch das nächtliche Singapur wieder der obligatorische Kontrollexzess bei der Ausreise aus dem Land. In das wir am Folgetag wiederum einreisen würden.

PS:
Irgendwann am Tag sahen wir, wie Reiner Calmund auf dem Schiff aus dem Aufzug und wohl in seine Kabine gerollt wurde. Er sollte am zweiten Teil der Reise teilnehmen und das geneigte Publikum mit seiner Anwesenheit und einigen Aktivitäten (theoretischer Art und Weise – Sport würde man ihn eher nicht treiben sehen) unterhalten.
Außerdem würden Johann Lafer und zwei andere sogenannte Spitzenköche dabei sein und gelegentlich irgendwas zusammenkochen. Ich war auch hier nicht interessiert.

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