Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria

25.12.2016

Das Flugzeug startete trotz des hohen christlichen Feiertages unchristlich früh.
So früh, dass wir um 3 Uhr in der Früh aufstehen und zum Bahnhof hasten mussten, um dort den Airliner zum Flughafen zu nehmen.
Der erste Stadtbus, der auch zum Bahnhof gefahren wäre, fuhr angesichts des Sonntages planmäßig erst später. Zu spät.
Neben einigen Menschen, die erkennbar am Flughafen arbeiteten waren tatsächlich noch einige wenige andere verwirrte Reisende unterwegs.
Am Flughafen dann schon etwas mehr und nachdem wir das ganze Kontrollgehampel komplikationslos hinter uns gebrachte hatten, hob der Flieger ab.
Über TUIfly als Fluggesellschaft muss man kein weiteres Wort verlieren. Es gab nicht mal einen Becher Wasser auf’s Haus. Bei 4,5 Stunden Flug wäre das allerdings ein recht feiner Zug. Immerhin erhielten wir, mangels vorheriger und kostenpflichtiger Platzreservierung, sogenannte XL-Seats. Also Sitze am Notausgang mit extra Beinfreiheit. Das war ganz nett.
Irgendwann Landung, Koffer vom Band klauben, Mein Schiff-Banderolen mit Kabinennummer applizieren und an einen TUI-Angestellten übergeben (die Koffer würden später wie durch Zauberhand vor der Kabine auftauchen), ab zum Bus und mit dem dann zum Schiff. Das Wetter war so mittel. Deutlich wärmer als daheim natürlich, aber auch in der Höhe irgendwie diesig und ohne Sonne. Naja.
Sicherheitskontrolle, Check-in und dann erstmal was essen.
Die Gattin setzte sich im Restaurant zielsicher neben eine Familie mir zwei sehr kleinen Kindern. Sehr klein, sehr blond, sehr große Augen. Sowas zieht immer. Passenderweise trafen wir uns in den folgenden zwei Wochen dann hin und wieder unverhofft und auch geplant.
Später wanderten wir noch ein wenig auf dem Schiff umher und ich konnte mit meiner unfassbaren Mein-Schiff-Erfahrung protzen.
Tatsächlich war ich allerdings leidlich verwirrt. Trotz genereller Baugleichheit mit der MS1 war man bei der Innengestaltung hier hin und wieder andere Wege gegangen. Einige Bars und Einrichtungen befinden sich an anderen Stellen, was mich so manches Mal falsch laufen ließ. Ein paar Tage lang. Irgendwann ging’s dann.
Schließlich konnten wir die Kabine beziehen und taten das auch.
Später noch die obilgatorische Seenotrettungsübung und dann ging sie los, die wilde Fahrt. Nächstes Ziel: Afrika.

Vor der letzten Fahrt hatte ich einige Sorgen, auf meine Tagesschrittzahl zu kommen. Tatsächlich wurden es aber (inklusive von vier Flügen mit ingesamt fast einem kompletten Tag Flugzeit) pro Tag im Durchschnitt knappe 16.000 Schritte.
Der erste Tag hier begann mit 21.169 Schritten schon mal vielversprechend.

 

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2 Gedanken zu „Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria

  1. Die GattinDie Gattin

    Leider irrt der Autor aufgrund von Unwissenheit (seniler Gedächtnisschwund liegt hoffentlich noch nicht vor) beim Thema Platzwahl im Restaurant, was vermutlich auf den Schlafmangel am Anreisetag zurück zu führen ist oder wegen Abwesenheit zwecks Nahrungsbeschaffung.
    Die Gattin wurde beauftragt einen Sitzplatz zu belegen mit allem vorhandenen Handgepäck, dass erst drei Stunden später auf die Kabine gebracht werden konnte.
    Während der Gatte sich Frühstück und Mittagessen holte, setzte sich der Vater mit dem jüngsten Kind auf dem Arm an den Nebentisch. Der ältere Sohn folgte, um seine Pommes zu vertilgen. Auch für diese Familie war es eher ein Brunch mit unausgeschlafenen Kindern nach langer Anreise.
    Immerhin konnte ich wegen geringer Körpergröße behilflich sein in der Beschaffung von Kindertrinkbechern, die sich auf meiner Augenhöhe an der Zapfstation für Getränke im Anckelmannsplatz befanden.

    Auf unser frühes Mittagessen folgte erst einmal ein Urlaubsbegrüßungscocktail (von dem Gatten in der Überschaubar organisiert, die gerade erst die Arbeit aufgenommen hatte,) auf Deck 12 in der diesigen Sonne in den Sonnenstühlen und den Gedanken, wann man jemals zuvor an einem Weihnachtsfeiertag schon mittags Cocktails in der Sonne trank!

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