Archiv des Autors: Christian

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 2 – Seetag

26.12.2016

Schlafen, ein bisschen Wellness, Lesen auf dem Pooldeck (Decken wurden ausgegeben, es zog doch ganz erheblich), Schläfchen in der Hängematte auf der Veranda der Kabine.
Die Gattin ließ sich mittags die Haare schneiden und partizipierte am Abend an einem Malkurs. Ich trieb mich derweil in der einen oder anderen Bar herum und verminderte die Alkoholvorräte des Schiffes.
Nach dem Abendessen gab es (2. Weihnachtsfeiertag) eine Weihnachtsshow im Theater. Es wurden allerhand Weihnachtslieder aus verschiedenen Kulturkreisen gegeben. Das Ganze eingebettet in eine Rahmenhandlung in der zwei Weihnachtselfen(?) mit mit quietschend verzerrten Stimmen nach dem Weihnachtsmann fahndeten. Das fanden wir persönlich etwas albern.

(Keine Fotos.)

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria

25.12.2016

Das Flugzeug startete trotz des hohen christlichen Feiertages unchristlich früh.
So früh, dass wir um 3 Uhr in der Früh aufstehen und zum Bahnhof hasten mussten, um dort den Airliner zum Flughafen zu nehmen.
Der erste Stadtbus, der auch zum Bahnhof gefahren wäre, fuhr angesichts des Sonntages planmäßig erst später. Zu spät.
Neben einigen Menschen, die erkennbar am Flughafen arbeiteten waren tatsächlich noch einige wenige andere verwirrte Reisende unterwegs.
Am Flughafen dann schon etwas mehr und nachdem wir das ganze Kontrollgehampel komplikationslos hinter uns gebrachte hatten, hob der Flieger ab.
Über TUIfly als Fluggesellschaft muss man kein weiteres Wort verlieren. Es gab nicht mal einen Becher Wasser auf’s Haus. Bei 4,5 Stunden Flug wäre das allerdings ein recht feiner Zug. Immerhin erhielten wir, mangels vorheriger und kostenpflichtiger Platzreservierung, sogenannte XL-Seats. Also Sitze am Notausgang mit extra Beinfreiheit. Das war ganz nett.
Irgendwann Landung, Koffer vom Band klauben, Mein Schiff-Banderolen mit Kabinennummer applizieren und an einen TUI-Angestellten übergeben (die Koffer würden später wie durch Zauberhand vor der Kabine auftauchen), ab zum Bus und mit dem dann zum Schiff. Das Wetter war so mittel. Deutlich wärmer als daheim natürlich, aber auch in der Höhe irgendwie diesig und ohne Sonne. Naja.
Sicherheitskontrolle, Check-in und dann erstmal was essen.
Die Gattin setzte sich im Restaurant zielsicher neben eine Familie mir zwei sehr kleinen Kindern. Sehr klein, sehr blond, sehr große Augen. Sowas zieht immer. Passenderweise trafen wir uns in den folgenden zwei Wochen dann hin und wieder unverhofft und auch geplant.
Später wanderten wir noch ein wenig auf dem Schiff umher und ich konnte mit meiner unfassbaren Mein-Schiff-Erfahrung protzen.
Tatsächlich war ich allerdings leidlich verwirrt. Trotz genereller Baugleichheit mit der MS1 war man bei der Innengestaltung hier hin und wieder andere Wege gegangen. Einige Bars und Einrichtungen befinden sich an anderen Stellen, was mich so manches Mal falsch laufen ließ. Ein paar Tage lang. Irgendwann ging’s dann.
Schließlich konnten wir die Kabine beziehen und taten das auch.
Später noch die obilgatorische Seenotrettungsübung und dann ging sie los, die wilde Fahrt. Nächstes Ziel: Afrika.

 

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 2 – Seetag

Berlin, Berlin!

(Köpenick. Aber immerhin.)

Merke:

  • Es kann Anfang September noch sehr heiß sein.
  • Frühstück auf der Hotelterrasse bei über dem Köpenicker Schloss aufgehender Sonne ist nicht das Schlechteste.
  • In Anzug (Wollanteil!) und Krawatte mal eben eine halbe Stunde ohne Schatten in gleißender Sonne sitzen (und auf Braut und Bräutigam zu warten) ist bestenfalls so mittel.
  • Die stundenlange Nutzung des Berliner ÖPNV des nächtens kann sehr angenehm sein.
  • Die stundenlange Nutzung des Berliner ÖPNV am Tage…eher nicht.
  • Der Berliner an sich wirft ganz offensichtlich gerne allerhand Gerümpel in die Dahme.
  • Die Ansage, nach der Landung bis zum Erreichen der Parkposition angeschnallt zu bleiben ist kein Spaß. Evtl. rollt der Pilot beinahe am Abzweig zum Terminal vorbei und geht dann hart auf die Bremse. Evtl. knallen die bereits Abgeschnallten dann erstmal mit viel Getöse an die Rückseiten der Sitze vor ihnen. Evtl. finden die noch Angeschnallten das Ganze höchst amüsant.

Exzellenzinitiative

Wenn mutmaßliche Angehörige der TU Darmstadt einen Hubwagen an einen Elektroroller tüddern und damit gleichermaßen frohlockend wie scheppernd durch den Hof hinter dem Institutsgebäude fahren…dann weiß man, dass die Steuergelder für einen guten Zweck eingesetzt werden.