Orient – Silvesterreise | Mein Schiff 5 | Tag 1 | Dubai

Orient – Silvesterreise | Mein Schiff 5 | Tag 0 | Anreise

28.12.2017
Bei der Landung am frühen Morgen war es recht neblig und später erfuhren wir, dass einige nachfolgende Maschinen wegen des Nebels in Abu Dhabi landen mussten. Das ist jetzt zwar nicht so schrecklich weit weg, aber sicher irgendwie trotzdem ein bisschen doof – folgt doch noch eine ausgedehnte Busreise nach Dubai.

Für uns war es allerdings nur ein kurzer Transfer zum Hafen. Vor diesen Transfer hatte Allah jedoch noch das Einsammeln der Koffer gestellt. Und der Flughafen in Dubai ist jetzt nicht unbedingt klein. Nach der Passkontrolle- und stempelung galt es zunächst, eine ganze Weile mit einer Bahn zu fahren. Um am Ziel dann wiederum der Beschilderung zu folgen und irgendwann die Koffer vom Band zu holen.
Türkis behemdete Menschen wiesen den Weg zu den Transferbussen. Vor dem Flughafen warteten neben etlichen Bussen auch jede Menge Taxen und schwarze Limousinen des Emirates Chauffeur Service. Alle mit laufendem Motor wegen der Klimaanlage. Die PKW immerhin nicht mit Diesel, aber nun ja. Man riecht es ja doch.

Busfahrt, der Nebel lichtete sich derweil spürbar, so dass wir etwas sehen konnten. Und zu sehen gab es allerhand. In der Masse vornehmlich hohe Häuser und Baustellen. Mindestens gefühlt besteht Dubai zur Hälfte aus Baustellen jedes Fertigstellungsgrades.
Am Schiff angekommen gab es nach dem Check-in im geräumigen Kreuzfahrt-Terminal des Port Rashid erstmal Frühstück im Anckelmannsplatz. Das war an diesem Tag quasi durchgehend offen, gelegentlich wechselten je nach Tageszeit die angebotenen Speisen.
Schiffsinspektion. Das erste Mal auf einem Neubau, immerhin. Wir schlenderten ein wenig umher und schauten uns alles an. Hockten uns hier in eine Bar, schlürften dort einen Cocktail, dösten auf einer Liege am Pool.

Gegen 15 Uhr wurden die Kabinen freigegeben und wir konnten Koffer auspacken. Vorher hatte es immer mal wieder Durchsagen gegeben, dass man doch bitte davon absehen solle, vor der allgemeinen Freigabe seine Kabine beziehen zu wollen. Und dabei offenbar das Reinigungspersonal nach Kräften zu behindern. Irgendwann wurde den Durchsagen ein „Aus gegebenem Anlass“ vorangestellt. Ich bin ja jetzt auch nicht unbedingt für blinden Gehorsam, aber es gibt Dinge, da könnte man einfach aus logischen Gründen erkennen, dass man sich wie geheißen verhalten sollte.

Die Kabine (8025, vorderschiffs backbord) erwies sich dann als ziemlich geräumig. Die Anordnung des Mobiliars war gegenüber MS1/2 mehr oder weniger gleich geblieben, die Kabine war allerdings einerseits tiefer und andererseits mit unzähligen Verstaumöglichkeiten versehen. Deutlich mehr als wir brauchten, die meisten Fächer und Schubladen blieben einfach leer – obwohl wir alles auspackten und wie sich hinterher zeigen würde, deutlich zu viel mitgenommen hatten.

Am Pier konnte man derweil zusehen, wie Versorgungsgüter (meist Lebensmittel und natürlich für ein deutsches Schiff besonders wichtig: etliche Bierfässer) ein- und gepresster Müll ausgeladen wurden.
Auf dem Dach der Terminalgebäude waren vermummte Arbeiter damit beschäftigt, Solarpanels zu installieren. Also…einige waren sicherlich damit beschäftigt, ich konnte mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass viele der Leute bemerkenswert oft in Gruppen irgendwo im Schatten saßen und geschäftig nichts taten.

Abends ging es los zum Burj Khalifa. Dubai Mall, Lichtershow etc.
Der Verkehr war ganz fürchterlich, die Klimaanlage im Bus mal wieder auf ‚kalt‘ gestellt.
Es heißt, die Dubai Mall, durch die man schlendert, wenn man zum Burj Khalifa geht, habe 14.000 Parkplätze. An Möglichkeiten um Busse halten und ihre Passagiere aussteigen zu lassen, hatte man aber gespart. Es gab im dafür vorgesehenen und eher übersichtlichen Bereich jedenfalls ein großes Gewarte und Gehupe. Busse rangierten vor und zurück, ein großer Spaß.

Durch die Mall liefen wir dann zum Karma Kafé, von dessen erhöhtem Außenbereich aus wir bei einem Getränk unserer Wahl einen guten Blick auf die Fontänenshow haben sollten.
Hatten wir dann auch als es zu Michael Jackson „Thriller“ los ging. Das Wasser schoss passend zur Musik hoch und hin und her, wurde von unten beleuchtet und so weiter. Es gab ein großes Hallo bei den Zuschauern. Immerhin wird wird das Wasser bis zu 150 Meter hochgeschossen und mit 1,5 Mio Lumen angestrahlt. Bis zu 80 Kubikmeter Wasser können ständig in der Luft gehalten werden.
Wir brachten dann noch etwas Zeit rum und dann erfolgte schon die nächste Fontänenshow, die in dreißigminütigen Abständen erfolgen. Diesmal zu einem offenbar eher landestypischen Musikstück.

Dann war das vorbei und wir gingen zurück in die Mall, auf der Suche nach dem Aquarium. Neben einer Eishalle und allerhand ähnlich gelagertem Firlefanz sollte es dort ein unfassbar großes geben. 10.000 Tonnen Meerwasser über 30.000 Viecher in ebendiesem, Glastunnel unten drunter durch und so weiter. Das Ding geht über 3 Etagen und man ist dergestalt so auch in der Mall sichtbar. Das günstigste Ticket für einmal den Tunnel durchlaufen (und anderen Kram, der uns nicht interessierte) sollte allerdings 105 AED, was 23-24 EUR sind, kosten. Das war uns bei aller Liebe dann doch etwas viel und so schauten wir die Sache lediglich vom frei zugänglichen Bereich aus an. Man kann sich offenbar auch mit Tauchmontur in einer Art Haikäfig da in das Aquarium stecken lassen…wer’s braucht…
Mir persönlich kam die Tierdichte doch etwas hoch vor, aber das mag auch täuschen.
Auf dem Rückweg zum Treffpunkt für die Rückfahrt zum Schiff wanderte dann zwei Etagen über uns ein Spielmannszug durch die Mall. Das war ein wenig surreal.

Auch ein wenig merkwürdig waren die mit Lichterketten geschmückten Palmen, aber da haben wir auf Mauritius anno 2014/2015 weihnachtsbaumtechnisch schon ganz andere Sachen gesehen.

Die Dekoration hier war auch eher ein Kompromiss für die Touristen. Man feiert Weihnachten als christliches Fest natürlich nicht, hatte aber trotzdem dekoriert. Nicht mit Weihnachtsmännern und Engeln und dem ganzen Kram, eher so Richtung festlich/winterlich mit Lichterketten.

Das Ganze zu filmen ist ohne vernünftiges Equipment und vor allem ohne Stativ und einen ruhigen Platz faktisch unmöglich, man sollte eher direkt und nicht über ein Display schauen.

Mit der Rückkehr zu Schiff ging dann irgendwann und viel zu spät auch dieser Tag zuende. Der eigentlich aus zwei Tagen bestand. Denn seit dem frühen Vormittag des Vortages hatten wir nicht geschlafen.
Zu allem Übel würde der Folgetag wiederum unmenschlich früh beginnen.

Orient – Silvesterreise | Mein Schiff 5 | Tag 0 | Anreise

27.12.2017
Der Abflug ab Frankfurt am frühen Abend gestaltete sich bemerkenswert unbemerkenswert.
In einem frühen Stadium der Buchung zu Beginn des Jahres war Frankfurt als Abflugort nicht mehr verfügbar, wir wären dann von Düsseldorf geflogen. Ich schaute dann gelegentlich bei TUI Cruises auf der Website nach und irgendwann hätte man plötzlich wieder ab Frankfurt fliegen können. Es gab also wieder ein Kontingent. Nach einem schnellen Anruf wurde unser Abflughafen dann von Düsseldorf auf Frankfurt geändert. Das war sehr schön und auch völlig mühe- und kostenlos möglich.
Aus Darmstadt ist es zum Flughafen nur ein sprichwörtlicher Katzensprung und wir mussten beim Sicherheitsillusionstheater auch recht wenig warten.
Der Flug mit Emirates war so erträglich wie er sein konnte, ich konsumierte das vorbestellte vegane Menü, sowie 2,5 recht frische Filme und im Handumdrehen landete der Flieger in Dubai.
Man konnte eine ganz und gar merkwürdige Person klatschen hören – die anderen Passagiere ließen sich dankenswerterweise zu diesem lächerlichen Verhalten nicht hinreißen.
Wie durch Zauberhand verschwanden während des Fluges drei Stunden.

Grundsätzlich zur Route:
Diese Silvesterreise war zusammen mit der davor stattfindenden Weihnachtsreise eine einmalige Angelegenheit. TUI Cruises fährt um den Jahreswechsel herum unterschiedliche Routen, nämlich „Dubai mit Katar“, „Dubai mit Oman“, eine Aneinanderreihung von beidem, nämlich „Dubai mit Katar & Oman“ sowie pro Jahr einmal „Dubai mit Indien“.
Silvester- und Weihnachtsreise enthielt nun alle Häfen von „Dubai mit Oman“ und „Dubai mit Katar“ – plus einem Stop in Khor Fakkan, der offenbar mit der letzten „Dubai mit Indien“-Reise in diesem Jahr das letzte Mal angefahren wird und dann aus der Planung verschwindet.
„Dubai mit Katar“ und „Dubai mit Oman“ dauern jeweils 7 Tage, für die Weihnachts- und Silvesterreise hat man nun alles einmal zusammengeworfen und brauchte 10 bzw. 11 Tage.
Der Verlauf stellte sich so dar: Dubai (VAE, inkl. Übernachtung) – Khor Fakkan (VAE) – Muscat (Oman) – Abu Dhabi (VAE) – Doha (Katar) – Manama (Bahrain) – Khasab (Oman) – Dubai (VAE, inkl. Übernachtung).
Dazwischen noch zwei Seetage.

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Schrittweise

Seit Mitte Dezember ’15 zähle ich Schritte. Jetzt nicht so manuell, das wäre sicher eine abendfüllende Beschäftigung, sondern natürlich mit einem fancy Gadget. Genauer gesagt mit einem Fitbit Charge HR. Das Ding kann alles Mögliche.
Mehrheitlich allerdings nutzloses Gezuppel.
Ich hatte ziemlich bald den Herzfrequenzsensor deaktiviert und die fakultative Anzeige auf dem Display des Armbandes auf die bisher absolvierten Schritte reduziert.
Ersteres, also die Deaktivierung des Herzfrequenzsensors, resultierte in einer Verlängerung der Akkulaufzeit um das drei- bis vierfache auf bis zu 9 Tage.
Man kann nach der Synchronisierung (Bluetooth) mittels der Smartphone- oder Mac/PC-App dann dort ohnehin noch alles sehen, was es an Daten/Auswertungen zu sehen gibt.
Long story short: Mich interessiert das alles wenig bis gar nicht. Ich schaue tagsüber unterschiedlich oft auf das Armband und lese die aktuelle Schrittzahl ab. Ende.

Über die mindestens zu erreichende Anzahl von Schritten gibt es verschiedene Meinungen.
Meistens sollen es 10.000 Schritte sein. Das ist eine schöne Zahl. Beeindruckend groß und mit so vielen wunderbaren Nullen.
Diese 10.000 Schritte werden oft als das Mittel zur Vermeidung von allen möglichen Krankheiten die mit der Ernährung, Muskeln und dem Bewegungsapparat im Allgemeinen zusammenhängen, gepriesen.

Sehr interessant in diesem Zusammenhang diese Aussage aus dem verlinkten Artikel: “In England kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass die Menschen im Schnitt weniger als 3.000 Schritte am Tag gehen. Ich denke, das ist in Deutschland nicht viel anders.”
Man will sofort zustimmen wenn man sich vor Augen führt, wie das heute in der Regel so läuft. Denn wer schon morgens mit dem Auto die dreihundert Meter zum Bäcker fährt, wird sich im Tagesverlauf vermutlich kaum viel bewegen.

Rückblickend betrachtet lag ich wohl vor der Zeit des Schrittzählers ohnehin schon im Bereich der 10.000. Mal mehr, mal weniger.
Seit der genauen Dokumentation der absolvierten Schritte lag ich an der ganz überwiegenden Zahl der Tage über den 10.000. Anfangs war natürlich mehr oder weniger das Ziel, die Zahl auf dem Display zu sehen. Abends nochmal zu einem Spaziergang raus oder nicht? Das Wetter ist nicht so prall, aber es fehlen noch tausend Schritte. Also los!

Zwischenzeitlich hatte ich das Tagesziel auf 13.000 Schritte erhöht und die auch regelmäßig erreicht. Das artete dann aber mitunter ein tatsächlich sinnlosem Schreiten, nur um die Zahl zu sehen, aus. Inzwischen sind akzeptable 11.000 Schritte das Tagesziel. Ein Ziel, dass ich in der Regel um mindestens Faktor 1,5 übertreffe. Teilweise und je nach Situation deutlich bis sehr deutlich.
Aber ich schaffe es auch an einem regnerischen Sonntag, an dem man am liebsten das Bett gar nicht verlassen möchte.
Was zum, meiner Meinung nach, größten Effekt führt. Der Gewohnheit. Wenn man die Sache ernsthaft betreibt und sich realistische Ziele steckt, wird man über kurz oder lang eine Gewohnheit entwicklen. Dann geht man nicht mehr raus um eine Zahl auf dem Display zu sehen, sondern um rauszugehen. Wegen der Sache an sich.
Wir haben in Darmstadt ein dichtes und in der Regel gut funktionierendes Nahverkehrssystem. Bus und Straßenbahn. Beide fahren im 15-Minuten-Takt und zu einer Haltestelle ist es nie weit.
Früher™ sind wir innerhalb der Stadt (zu)viel Auto gefahren. Dann (immerhin) mit Bus & Bahn, inzwischen selbst das kaum noch. Wir gehen zu Fuß. (auch die Gattin zählt Schritte)
Einfach mal 3, 4 oder 5 Kilometer quer durch die Stadt zum Restaurant laufen und nicht Auto/Bus fahren. Das ist quasi kostenlos (einfache Fahrt für einen Erwachsenen momentan bei 2,10 EUR), man kann auf dem Rückweg direkt etwas für die Verdauung tun (“Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun!” – Das mit dem ruhen hat sich mir allerdings noch nie erschlossen.) und bekommt ordentlich Schritte auf die Uhr.


Überhaupt gehen wir sehr viel mehr zu Fuß. Man gewöhnt sich einfach daran. Die Frage, welches Verkehrsmittel benutzt werden soll, stellt sich wie ganz selbstverständlich gar nicht.
Und das halte ich neben allem Zahlen- und Statistikfetischismus für den größten Gewinn.

Über Höchstleistungen freut man sich natürlich trotzdem. Wie über meinen bisherigen Spitzenwert von 38.409 Schritten am 19. August ’16. Aber die Sache tritt gegenüber einem allgemeinen Bewegungszuwachs schon deutlich in den Hintergrund.

In Situationen, in denen man möglicherweise zu wenig Bewegung haben wird, kann man natürlich gezielt gegensteuern. Dergleichen Befürchtungen hatte ich noch bei der ersten Kreuzfahrt um Singapur, Thailand, Malaysia und Vietnam herum. Da hatte ich es an den wenigen Seetagen tatsächlich schwer, auf ausreichend Bewegung zu kommen und bin einfach ein paar Mal das Schiff von vorne nach hinten und zurück abgelaufen. Auf verschiedenen Decks natürlich. Selbstzweck, ja. Aber der sich bewegende Körper interessiert sich letztendlich nicht für Sinn und Zweck. Hauptsache, man bewegt die müden Knochen.

Rechtsverkehr

Da schreitet man auf dem Gehweg einher.
Auf der rechten Seite, da man sich ja in Deutschland wähnt.
Von vorne kommt eine Trulla gelaufen.
Man denkt sich, dass die ja langsam mal auf ihre rechte Seite wechseln sollte.
Sie tut es nicht.
Sie drückt sich, einem Geisterläufer gleich, rechts vorbei, unsere Ärmel (nicht Arme) berühren sich leicht, sie blafft: “Arschloch!”

Menschen.
Der Umgang mit ihnen ist immer wieder so schön. ;(

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Was bleibt

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 2 – Seetag
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 3 – Agadir, Marokko
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 4 – Arrecife, Lanzarote
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 5 – Arrecife, Lanzarote
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 6 – Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 7 – San Sebastián de la Gomera, La Gomera
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 8 – Las Palmas, Gran Canaria
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 9 – Seetag
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 10 – Funchal, Madeira
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 11 – Funchal, Madeira
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 12 – Santa Cruz de La Palma, La Palma
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 13 – Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 14 – Puerto del Rosario, Fuerteventura
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 15 – Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria/Ende

(das wird jetzt eine schnelle Angelegenheit)

Land & Leute
Marokko

Wir haben nun von Marokko nicht über Gebühr viel gesehen. Und dann auch ‚nur‘ Agadir, das wie beschrieben vor nicht allzu langer Zeit von einem Erdbeben kaputt gemacht und dann im Zeitgeist wieder aufgebaut wurde.
Um zu einem halbwegs qualifizierten Urteil zu gelangen, müsste ich da schon noch mehr sehen und erleben. Ich würde meinen Eindruck für’s Erste mal als wohlwollend neutral bezeichnen.

Spanien

Der eine oder andere war schon mal da. Auch öfter. Schnell zu erreichen, deutlich mehr Sonne als wir das im kalten Deutschland so gewöhnt sind.
Auch ich war derweil schon öfter in Spanien. Interessanterweise bisher nur auf den Inseln. Kanaren, Balearen.
Die Leute sind meist freundlich, das Essen in der Regel wohlschmeckend. Die Landschaft ist je nach Insel unterschiedlich und da ist wohl für jeden Erholungssuchenden etwas dabei. Diese ganz schroffen und kargen Lavafelder sind jetzt nicht so direkt meins, etwas grün darf es schon sein. Madeira war in dieser Hinsicht ganz nett anzuschauen.

Das Schiff

Auch hier gibt es wenig zu sagen, war ich doch im Februar des Vorjahres erst mit dem mehr oder weniger baugleichen Schwesternschiff unterwegs. Die Mein Schiff 2 weist in den öffentlichen Bereichen geringe Änderungen gegenüber der Mein Schiff 1 auf. Man hat versucht, Bereiche offen zu gestalten und ineinander übergehen zu lassen. Ich persönlich fand das Konzept auf der MS1 besser, aber das ist sicherlich Geschmacksache.
Als einigermaßen problematisch empfand ich auf jeden Fall die Nähe der beiden (offenen) Videospiel-Stationen zum ebenfalls offenen Atelier und der Bordbibliothek mit ihren Sitzmöglichkeiten.
Da hat man allen Beteiligte keinen Gefallen getan. Kinder sind nun mal im Zweifel beim spielen auch laut. Erst Recht beim Wettstreit vor dem Bildschirm. Zumindest mit einem Buch konnte man sich sicher eine ruhige Ecke auf dem Schiff suchen, das Atelier ist aber da wo es ist.
Auf den Neubauten, also ab der Mein Schiff 3, sind die Bereiche für die Kinder dann folgerichtig auch wieder etwas mehr abgegrenzt.
Ansonsten bleibt meiner Beurteilung des Schiffes aus der Fahrt in Asien wenig hinzuzufügen. Jetzt war Ferienzeit, es waren also deutlich mehr Kinder – also es waren überhaupt spürbar Kinder – an Bord. Das hört man und es ist ja auch völlig in Ordnung. Wer das nicht möchte, sollte die Ferienzeit meiden oder woanders buchen. Geht ja auch.

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 15 – Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria/Ende

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria
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Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 14 – Puerto del Rosario, Fuerteventura

08.01.2017
Abreisetag. Aufstehen, Frühstücken, Kabine räumen. In den Gängen war der Zimmerservice schon wild am rotieren.
Unser Bus sollte uns um zwölf Uhr zum Flughafen bringen. Es gab bei der Buchung mehrere Flugzeiten zur Auswahl, ich hatte mit Bedacht die mittlere gewählt. So ganz früh ist ja nun eher blöd und den ganzen Tag ohne Kabine aber mit Handgepäck auf dem Schiff zu verdödeln scheint mir auch nicht unbedingt erstrebenswert.
Wir schlürften also noch einen letzten Cocktail an einer Bar, die Gattin verspeiste einen letzten Burger mit Pommes, wir holten die Koffer aus dem Terminal wo sie aufgereiht warteten und bestiegen pünktlich den Bus.
Kurze Fahrt zum Flughafen, Check-in. Beide Koffer wogen zusammen exakt die zulässigen 40,0 kg. Ich hatte mich allerdings schon mit einem Übergepäck-Zuschlag abgefunden.
Vor dem Gate dann Wartezeit.
Ich füllte die leer mitgebrachte Flasche an einem Trinkwasserspender um sie dann nach einem Schluck direkt in den Müll zu werfen. Es schmeckte wie Schwimmbad.
Der Plan war gut, aber so kamen wir nicht umhin, noch eine Flasche an einem Automaten zu ziehen.
Mit dem Bus über’s Rollfeld. Boarding. 4,x Stunden Flug. Die Gattin wurde von einem Schweizer neben ihr vollgequatscht, war aber zu höflich etwas dagegen zu unternehmen.
Zu trinken gab es wieder…nichts. Condor diesmal. Und das ist ebenso bitter wie die Praxis bei TUIfly.
Ein halber Liter Wasser für 2,50 EUR bei einem Mittelstreckenflug und dem gleichzeitigen Verbot, Wasser durch die Sicherheitskontrolle zu bringen ist bestenfalls so mittel.
Irgendwann war auch dieser Flug vorbei und wir purzelten vor dem Frankfurter Flughafen in die kalte Abendluft.
Die Haltestelle des Airliners war schnell gefunden, der angekündigte Streik der Busfahrer sollte glücklicherweise erst am Folgetag beginnen.

Schritte: 16.992

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Was bleibt

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 14 – Puerto del Rosario, Fuerteventura

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria
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Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 13 – Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa

07.01.2017
Nachdem unser geplanter Ausflug, der eine kleine Inselrundfahrt und die Verkostung allerhand inseltypischer Produkte beinhaltete, schon zwei Tage zuvor abgesagt worden war, schliefen wir erstmal ein paar Minuten länger und trafen uns dann mit der Bekanntschaft vom ersten Tag um ein wenig in Puerto del Rosario umherzuschlendern. Mit kleinen Kindern ist das ja immer so eine Sache. Sie sind nicht unbedingt schnell. Eher so im Gegenteil. Der Weg ist das Ziel. So schlenderten wir gemächlich ein bisschen durch die Stadt, bogen dann Richtung Strand ab. Im Sand buddeln geht schließlich (fast) immer. Wir setzten uns kurz ab und wanderten ein gutes Stück die Promenade entlang um den einzigen nahen Geocache zu suchen und zu finden.
Zurück zum Strand und nach ein wenig Wellenbrechergekletter langsam zurück zum Schiff. Unterwegs Einkehr in eine Bodega. Es war eins durch und ich hätte gerne noch ein paar von diesen kanarischen Runzelkartoffeln zu mir genommen, aber der Spanier isst eher spät und die Küche war noch nicht geöffnet. Also nur Bier für die Herren und Wasser für die Damen und Kinder.
Auf dem Schiff War das Buffet-Restaurant schon geschlossen, also ein wenig Mittagessen am Cliff 24 nachgeholt. Burger und Pommes. Und nochmal Burger und Pommes.
Später begann ganz sachte das Kofferpacken. Unterbrochen vom Abendessen im Atlantik und gefolgt von gemeinschaftlichem Abhängen in der TUI-Bar und einer kleinen Finissage für die im Verlauf der Reise produzierten Bilder im Atelier. Die Bilder wurden dann auch fachmännisch verpackt, auf dass sie die Heimreise überstehen mochten. Was das der Gattin auch ganz gut schaffte.
Die Koffer standen pünktlich um 23 Uhr vor der Kabine und wurden des nächtens eingesammelt.
Das Schiff schlich derweil Richtung Gran Canaria.

Schritte: 24.013

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 15 – Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria/Ende
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Was bleibt

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 13 – Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 1 – Anreise, Gran Canaria
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06.01.2017
Teneriffa. Schon wieder.
Nach ca. zweistündiger Fahrt durch die schroffe Landschaft wanderten wir dann eine ganze Weile mehr oder weniger am Fuße des Teide durch allerhand interessantes Vulkan- und durch diesen beursachtes Gestein.
Interessanterweise machten der Bus am gleichen (einzigen?) Restaurant Station, wie wir vor über 10 Jahren mit dem Auto während der Flitterwochen. Das Ding kam mir gleich so bekannt vor, mit dem trockenen Pool im Hof.
Ein späteres Studium der damals gemachten Fotos bestätigte die Vermutung.
Insgesamt hatten wir jetzt wohl ganz erhebliches Glück mit dem Wetter, wie wir erfuhren. Es stürmte wie blöde und war an exponierten Stellen dann auch entsprechend kalt – trotz Sonnenschein. Den Aussagen der Reiseleiterin waren aber diverse Straßen noch eine Woche zuvor wegen massiven Schneeverwehungen gesperrt. Inzwischen war von dem Schnee nur noch hier und da an schattigen Plätzen etwas übrig. Aber der eisige Wind pustete ganz ordentlich, das war dann mitunter auch nicht so richtig gemütlich.

Zur Entschädigung gab es dann am Nachmittag auf dem Schiff deinen einen oder anderen Long Island Iced Tea, während der Beschriftung der Postkarten, die nun zum Ende der Reise langsam mal fällig waren.

Schritte: 20.600

Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 14 – Puerto del Rosario, Fuerteventura
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Tag 15 – Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria/Ende
Mein Schiff 2: “Kanaren mit Marokko & Madeira” – Was bleibt